Arcobaleno

 

Verein Begegnung

 

Verein Begegnung - arcobaleno

Friedhofstr.6

4020 Linz

0732/605897

 

 

Dr. Susanne Scholl, ORF-Journalistin, hat folgende Online-Petition verfasst:

 

Offener Brief an Herrn Bundeskanzler Werner Faymann , Frau Innenministerin Maria Fekter , Herrn Aussenminister Michael Spindelegger

 

Österreich war im Zweiten Weltkrieg nicht nur Opfer sondern auch Täter. Viele derer, die diesen Brief unterschrieben haben, wären heute nicht da, wenn Länder, die nicht von den Nazis erobert wurden, ihre Eltern oder Großeltern abgeschoben hätten.
Angesichts dieser Tatsache und als Menschen mit Gewissen fragen wir Sie:

1. Wissen Sie nicht, dass die große Mehrheit jener, die heute in Österreich Zuflucht suchen, das tut, weil sie an Leib und Leben bedroht ist?
2. Wissen Sie nicht, was auf die Menschen, die jetzt Tag für Tag wie Kriminelle außer Landes gebracht werden, zukommt? Welches Schicksal die meisten dort erwartet, wohin sie von Österreich aus verfrachtet werden?
3. Wissen Sie nicht, wie viele jener, die jetzt plötzlich unbedingt abgeschoben werden müssen, seit Jahren hier leben und nur eben das wollen: in Ruhe und Sicherheit hier leben?
4. Glauben Sie nicht, dass schnelle und faire Asylverfahren die Lage wesentlich

besser entspannen würden als willkürliche Abschiebungen?
5. Glauben Sie nicht, dass wirkliche Experten – also Menschen, die die Situation tatsächlich gut kennen – die Lage in den jeweiligen Ländern, aus denen die Flüchtlinge kommen, beurteilen sollten und nicht desinteressierte überforderte Beamte?
6. Glauben Sie nicht, dass eine Arbeitserlaubnis den Menschen nicht nur eine Perspektive geben würde sondern auch verhindert, was sie Sozialschmarotzertum nennen?
7. Glauben Sie nicht, dass zutiefst traumatisierte Menschen von ausgebildeten Psychologen und nicht von überforderten Polizisten einvernommen werden sollten?
8. Glauben Sie nicht, dass gerade Österreich eine besondere Verpflichtung hat, Menschen in Not zu helfen?

Diesen Aufruf kann man unter www.PetitionOnline.com/liaboh/ abrufen und unterstützen .

 

 

Textfeld: Für einen würdigen Umgang mit Menschen in Not!

„Ich kann nicht

everybodys darling sein“
(
Innenministerin Fr. Maria Fekter)

Arigona Zogai und ihre Familie mussten das Land verlassen. Drei Kinder und ihre Mutter, die sich nie etwas zu Schulden kommen haben lassen und die hier bestens integriert waren. Kein Einzelfall, sondern eine Geschichte, die für das Schicksal vieler Schutzsuchender in Österreich steht. Die teils heftigen und mit Ausländerfeindlichkeit und Hass gespickten Diskussionen, die nie entstanden wären, hätte man von Anfang an eine humane Entscheidung getroffen und der Familie einen legalen Aufenthalt ermöglicht, dienen der Innenministerin jetzt als Argument für ihre Härte.

 

Sie hätte Regeln durchzusetzen und die Interessen der ÖsterreicherInnen zu vertreten. Aber wer hat diese Regeln aufgestellt? Und welche ÖsterreicherInnen haben ein Interesse an der Abschiebung? Tausende haben in Petitionen und auf der Straße dagegen protestiert. Vermutlich sind diese für Menschlichkeit eintretenden Personen jene, deren Darling Fr. Fekter nicht sein kann oder will.

 

Aber in welchen Kreisen will sie sich mit ihrer menschenverachtenden Haltung Liebkind machen? Unser Land braucht keine PolitikerInnen, die sich hinter menschenverachtenden Regeln verstecken und um jeden Preis nach Stimmen heischen. Das hat uns in der Geschichte schon genug Leid eingebracht. Was wir brauchen sind PolitikerInnen mit Mut zu Menschlichkeit und einer klaren Abgrenzung nach rechts.


Textfeld: Erich Fried

Krise ihren Reichtum vermehren. Also urteilen Sie selbst, warum für den Rest nicht viel übrig bleibt.

Die Zogais & Co. sind sicher nicht Schuld daran.

Der Bevölkerung wird ständig suggeriert, Asylwerber würden unseren Staat ausnützen. Mit der Angst, dass zu wenig für uns bleiben würde, wird Neid und Missgunst geschürt, gegen jene, die sowieso kaum genug zum Leben haben.

Dieser Trick, um von der ungerechten Verteilung abzulenken, hat immer schon funktioniert.

Doch wer lebt hier wirklich auf wessen Kosten?

In Österreich besitzt ein Prozent der Bevölkerung ein Drittel des gesamten Vermögens. Weitere neun Prozent besitzen das zweite Drittel und für die restlichen neunzig Prozent bleibt das dritte Drittel.

Es gibt 68900 Millionäre in unserem Land mit einem Vermögen von insgesamt 210Milliarden Euro. Sie konnten trotz

Textfeld: „Die leben auf unsere Kosten“
Umverteilung statt Ausländerhetze